Naturheilpraxis-Klippel           Stand  21.09.18

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Die Kinesiologie unterstĂŒtzt die Dorn - Methode  CoMed-Artikel beim EVFK

Kinesiologie und die Dorn-WirbelsÀulentherapie, gemeinsam angewandt, ergÀnzen einander hervorragend bei der Anamnese und bei der Erfolgskontrolle.


Die Gelenk- und WirbelsÀulenbehandlung nach Dorn ist eine relativ neue und einfache Therapie. Sie wird heute von immer mehr Therapeuten zur Heilung von WirbelsÀulenerkrankungen angewandt. Sie ist frei von Nebenwirkungen, ungefÀhrlich und dennoch sehr wirksam.

Vor rund 25 Jahren hat Dieter Dorn diese Methode entwickelt und praktiziert sie seitdem mit sehr gutem Erfolg. In Seminaren wird diese Methode seit Jahren an Heilpraktiker weitergegeben.

In der Wissenschaft und in der Medizin wird heute zu Vieles zu kompliziert gemacht, so dass man glaubt, dass nur noch das Komplizierte und Hochtrabende helfen könne. Gerade im Bereich der WirbelsĂ€ule und der Gelenke gibt es solche komplizierte und wissenschaftlich untermauerten Therapien, wobei erstaunlicherweise trotzdem immer mehr Menschen dauerhaft an RĂŒcken- und Gelenkschmerzen leiden.

Schon die alten Chinesen wussten, dass unsere WirbelsÀule einen oder sogar den Hauptenergiekanal darstellt, was ihnen jeder Akupunkteur bestÀtigen kann. Wenn nun dieser Energiekanal gestört ist, z.B. durch Verschiebung eines oder mehrerer Wirbel, hat das unter UmstÀnden dramatische Auswirkungen auf viele Bereiche unserer Gesundheit.

Wie kann es zu solchen Störungen kommen? Nun, durch eine ruckartige Bewegung, durch andauernde Vibrationen (wie z.B. beim lĂ€ngeren Autofahren), Druck, Zug, SchlDorn-KniegelenkĂ€ge, Fallen, Schock oder sogar durch (schwere) psychisch/seelische Belastungen. Auch durch dauerhafte oder einseitige Fehlbelastungen können Gelenke oder Wirbel aus ihrer Idealstellung herausgedrĂŒckt werden und bilden dadurch sofort Blockaden oder zumindest Störungen im Energiefluss. Dies zeigt sich dann in Schmerzen und eventuellen BeweglichkeitseinschrĂ€nkungen an den entsprechenden Stellen. Da aus den entsprechenden Wirbelsegmenten Nerven austreten, die zu den segmententsprechenden Organen fĂŒhren, kann daraus auch SchwĂ€chung und spĂ€ter Erkrankung eines Organs (z.B. Leber, Niere, DĂŒnndarm ...)oder ganzen Organsystems die Folge sein.

Halten Fehlstellungen lĂ€nger an, bilden sich einseitige Fehlbelastungen von Muskeln, BĂ€ndern und Knorpeln. Muskeln verhĂ€rten sich, schmerzen und das Ganze kann chronisch werden. Außerdem können sich dadurch kleine Gelenk- oder Gewebespalten bilden, die dann von unserem Organismus durch Stoffwechselablagerungen (Harnstoff, Gifte, Schlacken)gefĂŒllt werden, was wiederum zu EntzĂŒndungen, FarbverĂ€nderungen in der Haut, Warzen und vielem mehr fĂŒhren kann.

Bei der Gelenk- und WirbelsĂ€ulenbehandlung nach Dorn, schiebt man sanft und gefĂŒhlvoll (ohne Ruck und Knacken) die Wirbel wieder an ihre richtige Stelle, was der Körper auch sehr gerne annimmt. Ein ZurĂŒckrutschen in die alte Fehl-Stellung kommt nur ganz selten vor, meist liegt in einem solchen Fall ein tieferes Problem dahinter, das dann mit Hilfe der Kinesiologie gut bearbeitet werden kann.

Die Kinesiologie hilft uns, wie wir es von Dr. George Goodheart einem amerikanischen Chiropraktiker erfahren haben, mittels kinesiologischem Muskeltest den/die störenden Wirbel bzw. Gelenke genau zu bestimmen und gezielt zu behandeln. Dr. Goodheart ist der BegrĂŒnder der modernen Kinesiologie. Nach getaner Arbeit lĂ€sst sich damit natĂŒrlich auch der Erfolg ĂŒberprĂŒfen und sicherstellen. Auch in hartnĂ€ckigen FĂ€llen, wenn seelische bzw. stressbegrĂŒndete Ursachen dahinter liegen, lassen sich ĂŒber die Kinesiologie oft erstaunlich einfache Lösungen finden.

Der Aufbau der Dorn-Arbeit beginnt stets von der Basis her, unseren FĂŒĂŸen, Beinen, den Knien, den HĂŒftgelenken, dem Becken, den Iliosakralgelenken und geht dann die WirbelsĂ€ule hoch bis zur SchĂ€delbasis. Wie wir sehen, wird das gesamte Achsenskelett entstört, da nur diese Vorgehensweise einen nachhaltigen Erfolg gewĂ€hrleistet. D.h., auch wenn ein Patient mit Nackenbeschwerden kommt, ist diese Vorgehensweise angebracht, denn nur wenn die Basis stimmt, lĂ€sst sich auch ein dauerhafter Erfolg erzielen. Warum das so ist, will ich im folgenden nĂ€her erlĂ€utern.Gliedermann

Die meisten Menschen haben unterschiedliche BeinlĂ€ngen. Diese BeinlĂ€ngendifferenz hat meist ihre Ursache darin, dass ein Oberschenkel etwas aus dem HĂŒftgelenk herausgerutscht ist. Weniger oft handelt es sich dabei um ein Knie- oder Sprungelenk. Doch manches mal sind alle daran beteiligt. Das bedeutet, dass diese Person stĂ€ndig schrĂ€g, wie am Hang lĂ€uft. Durch diese SchrĂ€glage steht auch das Becken schrĂ€g, was wiederum eine seitliche VerkrĂŒmmung der WirbelsĂ€ule bewirkt (siehe Bild ). Das bewirkt hĂ€ufig eine Blockade im Illiosakralgelenk (ISG). Außerdem kann es dazu fĂŒhren, dass in einem oder mehreren Segmenten der WirbelsĂ€ule (LWS/BWS/HWS) Störungen oder sogar Blockaden auftreten können die, wie oben bereits erwĂ€hnt, ĂŒber Muskelverspannungen Schmerzen erzeugen können. Dieses Herausrutschen hat, falls es lĂ€nger besteht, weitreichende Folgen. Dort bildet sich nĂ€mlich ein Gelenkspalt. Da (s.o.) unser Körper solche Spalte nicht duldet, nutzt er die Gelegenheit, um Schlacken und Abbaustoffe abzulagern. Diese Stoffe können nun wieder zu EntzĂŒndungen im Gelenk fĂŒhren (Arthritis) die hĂ€ufig inaparent, also nicht spĂŒrbar, verlaufen. Solche EntzĂŒndungen fĂŒhren mit der Zeit dazu, dass die Knorpelzellen zerstört werden(Arthrose). Wir sehen, es reicht nicht aus, das kĂŒrzere Bein zu unterlegen, da dies zwar die WirbelsĂ€ule wieder gerade richtet, jedoch die Störung im HĂŒftgelenk aufrecht erhĂ€lt . Außerdem behandelt es nicht die Blockaden in der WirbelsĂ€ule, die sich mittlerweile, evtl. durch MuskelverhĂ€rtung und Fehlbildungen (s.o), manifestiert haben können.

UnterstĂŒtzend fĂŒhren wir zuvor ĂŒblicherweise noch eine WirbelsĂ€ulenmassage nach Rudolf Breuß durch. Diese ergĂ€nzt und vertieft die Dorn-Arbeit auf der Energieebene positiv und sorgt fĂŒr eine sehr tief gehende Entspannung der gesamten RĂŒckenmuskulatur. Das erleichtert natĂŒrlich die WirbelsĂ€ulenarbeit ungemein und unterstĂŒtzt die anhaltende Wirkung.