Naturheilpraxis-Klippel           Stand  16.11.18

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Zwänge und Zwangshandlungen

Fridolin (9) kam zu mir, von seiner Mutter begleitet. Der junge Mann unterlag  dem Zwang in der Schule, als auch auf dem Heimweg, den Müll (auch  benutzte Taschentücher)  aufzusammeln und mit nach Hause zu  bringen.

Gleichzeitig litt er unter massiven Versagensängsten, traute sich wenig zu, war  wenig konzentriert, agressiv und schrie schnell los. Außerdem wollte  nicht zur Schule, Da er sehr  schlecht einschlief, war er natürlich am nächsten Morgen nicht richtig ausgeschlafen.

Physisch: Schwierige, komplizierte Geburt mit 20 Std. Wehen und schließlichem  Not-Kaiserschnitt mit einer Schnittwunde im rechten Jochbein Fridolins.  Danach 3-Tage-Fieber, Scharlach. Ist durchgeimpft. Außerdem hat er  Motorikprobleme. Mit 2 Jahren größere Verletzung am Hinterkopf und mit 5 einen Pimosen-OP.

Systemisch: Bruder des Vaters starb im Alter von 1 Jahr (Down-Syndrom), Großonkel  väterlicherseits im Krieg gefallen. Mutter hatte 2 Fehlgeburten, die erste vor der  Geburt von Fridolin und die zweite zwischen ihm und der Geburt seiner  Schwester.

Zähne: der Junge hat einen starken Unterbiss und ist deshalb in kieferorthopädischer Behandlung.

Da  meiner Erfahrung nach wenig Hoffnung auf Heilung bei dem jungen Mann  bestanden, wenn nicht die Bezugsperson, in diesem Fall die Mutter,  ebenfalls für eine Behandlung offen war. Sie willigte auch sofort in eine  parallel laufende Behandlung ein.

Wie sich herausstellte, litt die Mutter unter diversen teilweise panikartig auftretenden Ängsten und ebenfalls gewissen Zwängen.

Nach nur 3 Behandlungen des jungen Mannes mit Hilfe von SysKin©, Bachblüten, Schüßlersalzen, Hypno- und Atemtherapie, lagen die Zwangshandlungen bei nahezu Null.

Ca. 11 Monate später kam er wieder. Mitlerweile zeigte er sich als sehr  ehrgeizig und eine verhauene Klassenarbeit(4) erweckte Ängste, die ihn  agressiv werden ließen. Außerdem  hatte er vor jeder Klassearbeit  Bauchweh. Da der Übergang in die nächste Klasse bevorstand und er am  Ende dieser gerne in die Realschule möchte, gibt auch das Grund zu neuen Ängsten.
Müllsammeln ist zu  diesem Zeitpunkt kein Thema mehr, auch die früheren Ängste sind nicht mehr aufgetaucht.

Nach ca 0,5 Jahren wurde er wieder vorstellig wegen Verlustangst und  Prüfungsängsten in der Schule. Wie sich herausstellte, hing das sehr  stark mit Angst vor einer bestimmten  Lehrperson zusammen (8 auf der Skala von 0 bis 10) die wir offensichtlich auch so nachhaltig bearbeiten konnten, dass er bis heute(1,75 Jahre) nicht wieder vorstellig wurde .

Wie gesagt, Zwangshandlungen waren zu diesem Zeitpunkt bereits kein Thema mehr.

Die Mutter, nennen wir sie Frau Q, litt unter dem Zwang immer wieder nachsehen zu müssen ob Licht, Bügeleisen und Herd wirklich ausgeschaltet waren, wenn sie das Haus verließ. Sie hatte wenig Vertrauen in ihre Fahrkünste, wenn sie neue Routen fahren musste und bremsende Vorderleute ließen sie bei Autobahnfahrten jedes mal voller Panik aufschreinen.

Auch hier konnten wir mit Hilfe unseres therapeutischen Sets, der Systemisch/psychologischen Kinesiologie(SysKin©), so nachhaltig die Genesung unterstützen, dass aus dem Sommerurlaub in Kroatien eine nette Karte kam, in der sie sich dafür bedankte, dass sie seit Jahren das erste mal stressfrei dort angelangt war, obwohl sie sogar Teile der Strecke selbst gefahren war.

Natürlich dauerte die Behandlung von Frau Q um einiges länger als der Sohn benötigte, da sich die Zwänge und Ängste wesentlich früher und damit anhaltender bei ihr eingenistet hatten. Dennoch reichte eine überschaubare Anzahl von 10 Behandlungen.